Glück-Auf-Slalom in Salzgitter am 3. Juli 2011
Kalt und regnerisch war es an diesem Sonntag. Das war gar nicht in unserem Sinn, schließlich hatten wir den 3. Juli ausgewählt, weil er im Sommer liegt.
Trotz des schlechten Wetters versammelten sich 42 Fahrer am Morgen auf dem MAN-Parkplatz in Salzgitter-Watenstedt. Als erstes gab es eine Streckenbegehung für alle Fahrer. Wer mochte, konnte auch schon Frühstücken, denn schon eine halbe Stunde vorher hatte der Imbissstand geöffnet und Kaffee und belegte Brötchen standen bereit.
Und dann ging es auch direkt los.
Ich möchte euch an dieser Stelle nur die Gruppensieger auflisten, eine ausführliche Ergebnisliste haben alle
Teilnehmer erhalten und wird inzwischen auch in Internet einzusehen sein. Das Ergebnis des Vormittages
sah folgendermaßen aus: Sieger der Gruppe 1 war Marc Meyer auf einem Suzuki vom MSC Bollenbachtal. In der Gruppe 2 gewann Hans Beer auf VW Polo vom NAC
Nittenau, der auch die Bestzeit der ersten Veranstaltung fuhr. Jörg Dulsmann auf Formel Ford vom NAC Salzgitter gewann die Gruppe 3.
Über die Heck-Mos möchte ich euch ein bisschen mehr berichten, denn die Heck-Mo Klasse war diesmal vom
Unglück verfolgt. Zunächst gingen 6 Fahrer auf 5 Autos in der Klasse H8 bis H10 an den Start. Das Training überstanden alle heil. Dann war es als erstes
wieder unser kleiner roter Fiat Abarth, der Probleme machte. Gottseidank nichts schlimmes, wie sich schnell raustellte. Er konnte an Ort und Stelle repariert werden und am nächsten
Lauf teilnehmen. Im zweiten Lauf fielen dann die beiden NSU TT aus. Hans Moorweiser vom MSG Wasgau hatte mit Motorenproblemen zu kämpfen, bei Reinhold Link vom RHT Rohrenstadt war
es das Getriebe. Beide mussten ihre Fahrzeuge aufladen und konnten nicht mehr an der zweiten Veranstaltung teilnehmen.
Anschließend gab es eine kurze Mittagspause, die von den meisten Streckenposten zum Umziehen genutzt
wurde. Durch den Wind kam der Regen von der Seite und beim Sprint zum Pylonenaufstellen spritze das Wasser ordentlich hoch. Ich für meinen Teil war bis
zur Hüfte, also bis zum Saum der Regenjacke, pitschnass.
Pünktlich zu Beginn der zweiten Veranstaltung hörte der Regen auf. Es blieb aber weiterhin sehr windig und kalt und
es nieselte auch immer wieder, sodass die Stecke nass blieb. Der Wind war auch Schuld daran, dass sich einige Teilnehmer verfuhren. Die Schlaufe im hinteren Teil der Strecke sollte nun
andersrum befahren werden. Als Hinweis wurde an deren Anfang ein Schild aufgestellt, welches aber des Öfteren vom Wind
umgeweht wurde. Nach einer Stunde war das Schild so kaputt, das schnell ein neues organisiert werden muss. Dem erging es aber nicht besser und so überstand es
nur mit viel Glück das Ende der Veranstaltung.
Auf dem Papier lautete das Ergebnis der Nachmittagsveranstaltung so: Werner Beck auf VW Golf vom MSF Bechhofen gewann dieses Mal die Gruppe 2. Die Gruppe 2 gewann erneut Hans Beer auf VW Polo vom NAC Nittennau und fuhr außerdem die Tagesbestzeit. Auch in der Gruppe 3 war der Sieger wieder Jörg Dulsmann auf Formel Ford vom NAC Salzgitter.
Bei der Heck-Mo Klasse waren nur 3 Starter übrig geblieben. Uwe Kermer vom NAC Salzgitter, der am Morgen noch auf
einem wunderschönen Renault Alpine gestartet war, hatte diesen auch bereits aufgeladen und fuhr in dieser Veranstaltung auf einem Renault Clio in der Klasse 11 mit. Von den verblieben
Heck-Mo Fahrern hatte diesmal Frank Kleineberg vom NAC Salzgitter Pech. Von seinem NSU 1000 riss eine Radaufhängung ab. Mit allen Läufen ins Ziel kamen nur Lothar Dieber und ich, Sandra
Werner, beide vom RRC Vienenburg auf einem Fiat Abarth OT 1000. Im ersten Lauf war es aber auch bei mir an einer Stelle etwas knapp. Auf regennasser Strecke kam der Fiat durch einen
Fahrfehler ein paar Meter von der Strecke entfernt, gute 10 cm vor dem Stahlpfeiler eines Zaunes zum Stehen. Wer die Heck-Mo Läufe in diesem Jahr ein bisschen verfolgt hat, wird mir
zustimmen, dass es schon an ein kleines Wunder grenzt, dass das einzige heile Heck-Mo Auto am Ende der
Veranstaltung, von anfangs 5 Autos, unser Fiat ist.
Der für das Ende der zweiten Veranstaltung angesetzte Kartslalom musste leider verschoben werden. Da unsere Kartfahrer den ganzen Tag Streckenposten waren und jetzt zum zweiten Mal durchnässt, hatte kaum noch einer Lust zum Kartfahren. Die Veranstalter waren sich auch einig, das bei den aktuellen Bedingungen der Strecke ein Kartslalom recht gefährlich sein würde. Der Kartslalom wurde verlegt auf den 27. August.
Abschließend möchte ich mich noch einmal bei allen Teilnehmern und Helfern für das gute Gelingen
unserer Veranstaltung trotz dieses Mistwetters bedanken.
RRC Vienenburg e.V. im NAVC
